Hier bekommen Sie einen kleinen Einblick über unsere jüngsten Projekte.

BOP

Das Berufsorientierungsprogramm, das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Bundesinstitut für Berufsbildung gefördert wird, richtet sich speziell an Schüler*innen vor der Berufswahlentscheidung. Die Ergebnisse liefern erste Hinweise auf berufliche Neigungen und dienen der weiteren Orientierung (z.B. bei der Schülerpraktikumssuche). Die Berufsorientierung bietet den Schüler*innen die Möglichkeit, in der 3-tägigen Potenzialanalyse ihre individuellen Kompetenzen und Stärken kennenzulernen und Fähigkeiten und Interessen zu identifizieren. Dabei werden sie von ausgebildeten Assessoren beobachtet. Anschließend können sie sich 10 Tage lang in den Werkstätten ausprobieren und 6 verschiedene Berufsfelder kennenlernen. Handwerksmeistern und Ausbildern leiten die Schüler*innen an.

In den Werkstätten lernen die Schüler*innen einen betrieblichen Ablauf kennen. Sie nehmen aktiv an dem Unternehmensplanspiel ROBO-TOYS GmbH teil. In der Metallwerkstatt werden Teile für den Roboter hergestellt, die im Bereich Logistik/Montage/Elektro kommissioniert und zusammengebaut werden. Die Bereiche IT und Medien und Wirtschaft/Verwaltung/Büro vervollständigen den betrieblichen Ablauf. Die Roboter werden kalkuliert, es werden Geschäfts- und Werbebriefe angefertigt, Präsentationen erstellt und der Roboter wird vermarktet. Der Berufsbereich Gesundheit, Erziehung und Soziales flankiert den Betriebsablauf. An jedem Arbeitsplatz ist es wichtig, zu wissen, wie vermeide ich Haltungsschäden und wie leiste ich anderen erste Hilfe. Dazu spielt das Thema Ernährung eine Rolle.

Mehr zum Thema unter:

https://www.bmbf.de/de/berufsorientierungsprogramm-in-ueberbetrieblichen-und-vergleichbaren-1082.html

„Berufsperspektiven stärken“

Das Projekt „Berufsperspektiven stärken“ soll geflüchteten Menschen, die eine Duldung besitzen oder sich im Asylverfahren befinden, ebenso wie Teilnehmer*innen, die freiwillig in ihr Heimatland zurückkehren möchten, Kompetenzen vermitteln, die ihre Beschäftigungschancen im Herkunftsland verbessern oder auf eine Existenzgründung vorbereiten.

Zielgruppe sind Geflüchtete aus Ländern des Programms „Perspektive Heimat“: Albanien, Kosovo, Serbien, Marokko, Tunesien, Afghanistan, Irak, Senegal, Nigeria, Ghana, Ägypten, Pakistan und Gambia aufgenommen werden.

Das Ziel der Maßnahme ist es, den geflüchteten Menschen eine Perspektive zu bieten. Es werden berufliche Anforderungen und benötigte Qualifikationen herausgestellt. Die theoretischen und praktischen Bereiche der Maßnahme können individuell auf den/die Teilnehmer*in, seine/ihre Ausgangslage, seine/ihre bereits vorhandenen Kenntnisse und eigenen Ziele ausgerichtet werden. Einzelunterricht und Kleingruppenarbeit wechseln sich ab.

Das BFM bietet 4 Module an, die einzeln, wie auch zusammenhängend belegt werden können. Jedes Modul hat eine einwöchige Dauer. Der individuelle Einstieg ist damit zeitnah möglich. Modul 1 und 2 sind Theoriemodule: u.a. Profiling, Arbeitsmarkt, Bewerbungstraining, IT-Grundlagen. Modul 3 und 4 sind Praxismodule: u.a. Drehen, Fräsen, Schweißen, CNC. Alternativ bieten wir Modul 3 und 4 (ohne Handwerk) auch in den Bereichen Büro, Pflege, Vertiefung IT-Grundlagen.

Mehr zum Thema unter:

https://www.bfm-northeim.de/wp-content/uploads/2019/03/Flyer_reintegrative-final.pdf

JOBSTARTER – MITAusbildung – Fachkräfte für Klein- und Kleinstunternehmen

Das Projekt „MITAusbildung – Fachkräfte für Klein- und Kleinstunternehmen“, unterstützt Klein- und Kleinstunternehmen (KKU) im Landkreis Northeim bei dem erstmaligen Einstieg in Ausbildung, der Wiederaufnahme einer früheren Ausbildungsbeteiligung und/oder dabei, ein bestehendes Ausbildungsplatzangebot aufrechtzuerhalten / auszubauen.

Die Ziele des Projektes erstrecken sich von der Entwicklung individueller Ausbildungsmarketing-Instrumenten über die Erprobung und Verstetigung bis hin zu nachhaltigen Kooperationen mit Schulen zur Nachwuchssicherung. Parallel soll das Berufemarketing angehenden Auszubildenden die Entwicklungschancen in KKU aufzeigen. Durch diesen Dialog lernen die Bewerber die Arbeitswelt der Betriebe kennen und können bei Interesse leichter den Weg zu einem betrieblichen Ausbildungsplatz finden. Betriebe können durch so aktiv ihren Nachwuchs rekrutieren. Ein weiterführendes Ziel ist es, die Bewerber individuell bei ihrer Suche nach dem für sie passenden Ausbildungsplatz zu unterstützen.

Ebenso möchten wir Frauen (ohne oder mit niedrigem Schulabschluss sowie mit Migrations-hintergrund) ansprechen und ermutigen, eine Ausbildung aufzunehmen. Dazu sollen auch Frauen darin gestärkt werden, in männerdominierte Berufe einzusteigen.

Begleitet werden die Bewerber von uns dabei sowohl zu Beginn, als auch während der Ausbildung, um zum Beispiel drohende Ausbildungsabbrüche zu vermeiden.

Mehr zum Thema unter:

https://www.bfm-northeim.de/wp-content/uploads/2019/03/20190206-Flyer-Jobstarter.pdf